unsers Dorfes
Der Ursprung

Schönenborn kann auf eine langjährige Geschichte zurückblicken. Nach alten Unterlagen des Erzbischöflichen Archivs in Köln wurden bereits im Jahre 1150 von den Mönchen des Serverinsklosters in Köln Bienenstöcke in der Feldmark "Am schäumenden Born" aufgestellt".
Zu dieser Zeit wird wohl die hiesige Gegend zum größten Teil bewaldet gewesen sein.
Die Mönche brachten ihre Bienen aufs Land, weil sie den Waldhonig besonders schätzten. Das Bienenwachs wurde zur Kerzenherstellung verwendet. Es ist durchaus anzunehmen, dass eine Schutzhütte bzw. Unterkunft der Mönche der Ursprung von Schönenborn gewesen ist. Es läßt sich sicher ein Bezug zwischen "Am schäumenden Born" und "Schönenborn" herstellen.
Erst viel später wurde von den weltlichen Behörden mit Aufzeichnungen begonnen.
In einem Register über Fuhrdienste für den Amtmann des Amtes Steinbach aus dem Jahre 1475 wurde u. a. "Heinrich van Schoeneken" (Schönenborn) erwähnt.
Aus der „Auftragung der Untersassen des Herzogtums Berg im Jahre 1487 sind nachstehende Hofstätten aus dem Kirchenspiel Keppel entnommen, wobei nur die Zahl der steuerpflichtigen Einwohner angegeben ist:
"... u. a. Schoenenborn, 3 Steuerpflichtige Einwohnen."
Gemeint sind mit steuerpflichtigen Einwohnern die Haushaltsvorstände; es handelt sich gewiß um 3 Familien.